| Langeheinecke, Georg (Landeskirchenmusikdirektor) |
| 1923-1995 |
Georg Langeheinecke wurde 1905 in Berlin-Steglitz geboren. Als Student und Kirchenmusiker zunächst in Berlin-Siemensstadt tätig, wurde er vor allem von Hans-Joachim Moser und Ernst Pepping geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte er nach seinem Frontdienst seiner Familie, die aus Berlin fliehen musste, nach Husum. Dort baute er von 1945 an die Heinrich-Schütz-Kantorei in Husum auf und konnte 1948 das neugeschaffene Amt des Landeskirchlichen Singeleiters in Verbindung mit der hauptamtlichen Kirchenmusikerstelle an der Pauluskirche in Kiel übernehmen.
In Kiel führte er die Chorarbeit unter dem gleichen Namen wie in Husum (Heinrich-Schütz-Kantorei) weiter. 1949 erweiterte sich die Chorarbeit, die bis dahin lediglich aus einem Erwachsenenchor bestand, um einen Kinderchor und einen Instrumentalkreis. Es folgten mehrere Chorfahrten. Nennenswert sind die Aufführungen des Spiel „Halleluja Billy sowie des Krippenspiels „Alle Welt springe und lobsinge. 1970 gab er sein Abschiedskonzert als Kirchenmusikdirektor, war aber auch in den folgenden Jahren noch als Chorleiter tätig.
Georg Langeheinecke starb am 30.09.1999 in Kiel-Holtenau. |
a. Archivische Bearbeitung Der Bestand wurde 1996 von Michael Kirschke erschlossen und in die AUGIAS-Datenbank eingegeben. Im Jahr 2012 erfolgte eine weitere Abgabe von Unterlagen an das Landeskirchliche Archiv Kiel. Der Nachtrag wurde 2013 von Benjamin Hein erschlossen und zum bestehenden Datensatz eingegeben.
b. Bestandsgeschichte Georg Langeheinecke übergab die von ihm gesammelten Unterlagen 1993 als Depositum an das Nordelbische Kirchenarchiv Kiel. Der Nachlassbestand enthält Programme, Presseberichte, Korrespondenzen sowie zahlreichen Notenblätter und Bearbeitungen zu verschiedenen Aufführungen, die Georg Langeheinecke während und nach seiner Amtszeit als Kirchenmusikdirektor betreute. Dabei ist anzumerken, dass Schriftgut aus seiner amtlichen Tätigkeit kaum noch vorhanden ist. |