| 40.23 |
| Landesmissionsverein Eutin |
| 1884-1942 |
| Auf einer Sitzung der Predigerkonferenz des Fürstenstums Lübeck im Jahr 1884 wurde der MIssion-Provinzialverein für das Fürstentum Lübeck gegründet. Später wurde er umbekannt in Evanglisch-Lutherische Missionsverein für das Fürstentum Lübeck. Er war als Zentralverein im Fürstentum organisiert, in dem die Spezialvereine der einzelnen Kirchengemeinden Mitglieder waren. Die Einnahmen der Zweigvereine bildeten die Einnahmen der Spezialvereine. Bei Wunsch konnten die Spezialvereine über ein Drittel ihrer Einnahmen selbst bestimmen. Mit dem gesammelten Geld wurden verschiedene überregionale Missionswerke unterstützt. Jährlich wurde an wechselnden Orten ein Missionsfest mit anschließender Generalversammlung abgehalten. Vorsitzender der Vorstand war 1884-1891 Superintendent Jsutus Ruperti, 1891-1909 Superintendent Theodor Valentiner, 1910-1920 Landespropst Paul Rahtgens und danach Pastor Max Harms. Der Verein hieß nach Auflösung des Fürstenstums Landesmissionsverein Eutin und bestand bis 1942. |
a. Archivische Bearbeitung Der Bestand wurde im Mai 2024 von Benjamin Hein erschlossen.
b. Bestandsgeschichte Das Schriftgut gelang offenbar im Zuge der Auflösung des Vereins an den Landeskirchenrat in Eutin und wurde zunächst im gleichnamigen Bestand erschlossen. 2024 wurde es als eigenständiger Bestand ausgegliedert.
Der Bestand besteht aus Finanzunterlagen, Protokollen der Generalversammlung und den Statuten des Zentralvereins sowie Protokollen und Sammellisten des Zweigvereins der Kirchengemeinde Eutin. |