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    Landeskirchliches Archiv Nordkirche
    1 Landeskirchen vor 2012
    10 Ev.-Luth. Landeskirche Mecklenburgs (1549-2012)
    11 Ev.-Luth. Landeskirche Schleswig-Holsteins (1867-1976)
    12 Ev.-Luth. Kirche im Hamburgischen Staate
    13 Ev.-Luth. Kirche in Lübeck (1895-1976)
    14 Ev.-Luth. Landeskirche Eutin (1921-1976)
    15 Pommersche Ev. Kirche (1945-2012)
    16 Nordelbische Ev.-Luth. Kirche (1977-2012)
    16.0 Verfassunggebende Organe
    16.1 Kirchliche Organe
    16.10 Synode (Nordelbien)

    Vollansicht Bestand

    Archiv Landeskirchliches Archiv Nordkirche
    Signatur: 16.10
    Name: Synode (Nordelbien)
    Laufzeit: 1977-2014
    Geschichte: 1.1 Die Stellung der Synode

    Die Synode der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche leitete zusammen mit der Kirchenleitung und den Bischöfinnen und Bischöfen in gemeinsamer Verantwortung die Nordelbische Kirche. Ihre Aufgaben und Rechte ergeben sich aus Art. 64 - 77 der Verfassung. Danach konnte sie sich mit allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Kirche befassen.
    Sie wählte die Kirchenleitung und die Bischöfe der Nordelbischen Kirche sowie Mitglieder der Synoden der VELKD und der EKD (Art. 67). Sie beschloss über die Ordnung des kirchlichen Lebens, die Finanzen der Nordelbischen Kirche, das Kirchensteuerrecht, die Dienste und Werke, die Pfarrstellen, Ausbildunsgfragen der Pastoren und die Rechtsverhältnisse zum Staat, zu anderen Landeskirchen sowie zur VELKD und zur EKD (Art. 68).
    Die Nordelbische Synode bestand aus 140 Mitgliedern. Ein Teil der Mitglieder wurde von den Synoden der Kirchenkreise gewählt, ein Teil von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sprengel. Zudem entsandten die Theologischen Fakultäten der Universitäten Hamburg und Kiel, die Kammer für Dienste und Werke und die Nordschleswigsche Gemeinde weitere Synodale. Schließlich berief die Kirchenleitung zwölf Synodale. Die Wahlen wurden durch den Umstand kompliziert, dass ein bestimmtes Verhältnis zwischen Theologen und Nichttheologen gewahrt sein musste (Art. 71).
    Für die Vorbereitungen der Synodentagungen richtete die Synode Ausschüsse ein, von denen der Hauptausschuss (für die Finanzen), der Rechnungsprüfungsausschuss und der Wahlausschuss der Richterinnen und Richter durch die Nennung in Art. 75 eine herausragende Position inne hatten.


    1.2 Geschichte der Synode

    Mit dem Zusammenschluss der Landeskirchen Eutins, Hamburgs, Lübecks und Schleswig-Holsteins zur Nordelbischen Kirche am 1. Januar 1977 hatten die Synoden der alten Landeskirchen ihre Rechtsgrundlage verloren. Nach den Bestimmungen des Einführungsgesetzes zur Verfassung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche hatte der Vorsitzende der Vorläufigen Kirchenleitung, Bischof Alfred Petersen, die Synode in der ersten Jahreshälfte 1977 einzuberufen. Sie wurde am 15. Mai 1977 in Rendsburg eröffnet. Auf der ersten Tagung wurden der Präsident, Hans-Rolf Dräger, und zwei Vizepräsidenten, Dr. Hans-Uwe Paulsen und Dr. Kurt Meissner, gewählt.
    Die erste Legislaturperiode dauerte nur zwei Jahre. Der Grund waren die besonderen Bedingungen, unter denen die Mitglieder der ersten Synode zu wählen waren. Seit 1979 betrug jede Legislaturperiode sechs Jahre. Mit der Gründung der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland im Jahr 2012 wurde die Synode der Nordelbischen Kirche Geschichte.

    Die herausragenden Themen der Sitzungen sind von Klaus Blaschke anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Nordelbischen Kirche zusammengefasst worden.

    1.3 Mitglieder der Synodenpräsidien

    Präsidentinnen und Präsidenten
    1977-1991 Dr. Hans-Rolf Dräger
    1991-2003 Elisabeth Lingner
    2004-2012 Hans-Peter Strenge

    Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten
    Dr. Hans-Uwe Paulsen (1977)
    Pastor Jens-Hermann Hörcher (1977-1978)
    Dr. Kurt Meissner (1977-1991)
    Pastor Hans Gerdts (1978-1980)
    Pastor Dieter Geldschläger (1980-1985)
    Pastorin Rut Rohrandt (1985-1991)
    Werner Schlenzka (1991-2003)
    Hans-Jürgen Ehlers (1991-1997)
    Gothart Magaard (1997-2005)
    Cynthia Lies (2004-2005 und 2007-2009)
    Jürgen Winter (2006)
    Dr. Driedemann Green (2006-2008)
    Thomas Baum (2009-2012)
    Ulrike Hilmann (2010-2012)
    Bestandsgeschichte: a. Archivische Bearbeitung
    Die Nummern 1-106 wurden von Bodo Peschel im Jahr 1998 erschlossen. Eine Nachtragsverzeichnung bis Nr. 271 wurde durch Ulrich Stenzel 2006 durchgeführt, eine zweite Nachtragsverzeichnung (Nr. 272-515) durch Annika Fock im Jahr 2018. Die Nr. 1 - 271 wurden 2018 hinsichtlich einiger formaler Kriterien (Rechtschreibung u.Ä.) revidiert.
    Ein Aktenplan lag nicht vor, so dass die Klassifikation von Ulrich Stenzel frei ausgehend von den Titeln erstellt wurde.

    Der Bestand wurde 2023 von Ulrich Stenzel nach der Erschließungsrichtlinie revidiert, die Klassifikation grundlegend überarbeitet. Ein Poblem stellte die variierende Bezeichnung der Tagungen dar. Die ausgedruckten Berichte beziehen sich auf die "[13.] ordentliche Synode der IV. Legislaturperiode. Die Synoden selber wurden oft als Tagungen oder Synodaltagungen bezeichnet, so dass die Begriffe stark variierten. Daher wurde nach Legislaturperioden klassifiziert, die Synoden selber als Tagungen bezeichnet. Abweichend hiervon wurden die Sonder- oder Themensynoden bezeichnet.


    b. Bestandsgeschichte
    Der Bestand wurde größtenteils in den 1990er Jahren in mehreren Abgaben aus den Räumen des damaligen Nordelbischen Kirchenamtes, wo auch die Geschäftsstelle der Synode ansässig war, in das Archiv übernommen.
    Das Schriftgut der Verwaltung der Nordelbischen Synode stammt teilweise aus der Geschäftsstelle der Synode und teilweise aus dem Büro des ersten Präsidenten der Synode, Dr. Hans-Rolf Dräger. Darüber hinaus konnten in einigen Fällen Unterlagen von Ausschussmitgliedern eingeworben werden. Sowohl zeitlich als auch inhaltlich kann davon ausgegangen werden, dass die Arbeit der Geschäftsstelle relativ vollständig abgebildet wird. Der Bestand besteht zu einem großen Teil aus den korrigierten Entwürfen der Protokolle und den Vorlagen und Anträgen der einzelnen Synodentagungen. Die gedruckten Fassungen sind im Bestand 16.10.0, Synodenprotokolle (Nordelbien) zu finden.
    Die Geschäftsführung für die Synodenausschüsse lag i.d.R. im Nordelbichen Kirchenamt, so dass die entsprechende Überlieferung in 16.20, Nordelbisches Kirchenamt (Nordelbien) zu suchen ist, sofern nicht die betreffenden Akten dem Bestand 16.10 zugewiesen werden.


    3. Hinweise auf andere Bestände; Literaturangaben

    a. Hinweise auf andere Bestände
    LKANK, 16.10.0, Synodenprotokolle (Nordelbien)
    LKANK, 16.20, Nordelbisches Kirchenamt (Nordelbien)

    b. Literaturangaben
    Blaschke, Klaus: Verfassung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. Eine Einleitung. In: Blaschke, Klaus (Hrsg.): Das Verfassungsrecht der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche. Sonderausgabe anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, Kiel 2002, S. 7-24.
    Hein, Benjamin: Die Ev.-Luth. Landeskirche Schleswig-Holsteins. Zum 150jährigen Bestehen des Landeskirchenamts in Kiel, Schriftenreihe des Landeskirchlichen Archivs, Bd. 3 (2017).
    Lange, Hartmut: Die Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche. Vorgeschichte und rechtliche Gliederungsprobleme, Kiel 1972.
    Archiv: Landeskirchliches Archiv Nordkirche
    Verweis: 16.10.0 Synodenprotokolle (Nordelbien)
    Verweis: 11.00 Landessynode (Schleswig-Holstein)
    16.10.0 Synodenprotokolle (Nordelbien)
    16.10.1 Ausschuss für kirchliche Weltdienste (Nordelbien)
    16.10.2 Reformkommission (Nordelbien)
    16.10.3 Arbeitsstelle für Reformumsetzung und Organisationsentwicklung (Nordelbien)
    16.11 Kirchenleitung (Nordelbien)
    16.11.0 Ausschuss für Frieden und Abrüstung (Nordelbien)
    16.11.1 Ökumeneausschuss (Nordelbien)
    16.11.2 Gesangbuchausschuss (Nordelbien)
    16.11.3 Landeskirchliche Beauftragte bei Senat und Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg (Nordelbien)
    16.12 Bischof für Schleswig (Nordelbien)
    16.13 Bischof/Bischöfin für Holstein-Lübeck (Nordelbien)
    16.14 Bischof/Bischöfin für Hamburg (Nordelbien)
    16.15 Theologischer Beirat (Nordelbien)
    16.16 Kirchengericht (Nordelbien)
    16.17 Gleichstellungs- und Genderbeauftragte / Beauftragte für Geschlechtergerechtigkeit (Nordelbien)
    16.2 Landeskirchliche Verwaltung
    2 Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) (seit 2012)
    3 Dienste und Werke
    4 Vereine und nichtlandeskirchliche Stellen
    5 Nachlässe, Handakten und personengeschichtliche Sammlungen
    6 Sammlungen
    7 Sonstige
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